Seit 1807 steht das Fachwerkhaus an der Mendener Straße — und empfängt Menschen mit derselben Herzlichkeit wie am ersten Tag.
Erbaut
Jahre Geschichte
Themenzimmer heute
Seit 1807 steht das Fachwerkhaus an der Mendener Straße 34. Viele Neheimer kannten es lange unter einem anderen Namen: als Gaststätte „Peter Müller". Hier wurde ausgeschenkt, erzählt, gefeiert und eingekehrt — nicht als anonymer Ort, sondern als fester Teil des Stadtlebens.
Der heutige Name Pemü erinnert an genau diese Geschichte. Eine Zündholzschachtel aus den Jahren 1964/65 hält sie bis heute fest: Gaststätte Peter Müller, Inh. Paul Rebischke, Neheim-Hüsten, Mendener Str. 34.
Wirtin Barbara Mai prägte das Traditionslokal über viele Jahre. 2014 erwarben Susanne Ditz und Wolfgang Hassel das denkmalgeschützte Gebäude und begannen behutsam, es in ein Hotel zu verwandeln — ohne den Charakter des Hauses zu verlieren.
Am 1. Dezember 2022 übernahmen Johann Ebermann und Gerasimos Germotsis die Führung des Hotel Pemü, wenige Monate später auch das Gebäude selbst. Seitdem führen sie das Haus mit viel persönlichem Einsatz weiter — herzlich, familiär und mit großem Respekt vor seiner Geschichte.
Fachwerkfassade des Hotel Pemü, Arnsberg-Neheim
„Das Pemü ist für uns ein Herzensprojekt — ein historisches Haus, das wir mit Respekt, Geduld und viel persönlichem Einsatz weiterentwickeln."
Johann & Gerasimos, InhaberDas Fachwerkhaus entsteht an der Mendener Straße 34 in Neheim-Hüsten. Balken aus Eichenholz aus dem Arnsberger Wald, Lehmbau nach sauerländischer Handwerkstradition — ein Haus für Generationen.
Eine Zündholzschachtel aus dieser Zeit belegt: Inhaber ist Paul Rebischke, Adresse Mendener Str. 34, Neheim-Hüsten. Das Lokal ist längst Nachbarschaftstreffpunkt — für Handwerker, Kaufleute und alle, die dazugehören.
Barbara Mai führt das Neheimer Traditionslokal „Peter Müller" — ein Ort, dem die Menschen der Stadt jahrzehntelang treu bleiben. Das Haus ist Gaststätte in dem Sinne, der heute selten geworden ist: persönlich, verlässlich, verwurzelt.
Susanne Ditz und Wolfgang Hassel erwerben das denkmalgeschützte Fachwerkhaus. Der Wandel beginnt: aus dem Traditionslokal soll ein Hotel werden — behutsam, ohne den Charakter des Hauses zu brechen.
Johann Ebermann und Gerasimos Germotsis übernehmen die Führung. Das Hotel Pemü öffnet seine Türen — mit acht Themenzimmern, original erhaltenen Fachwerkbalken und demselben Anspruch wie immer: Gäste empfangen, als wären sie zu Hause.
Einige Monate später werden Johann und Gerasimos auch Eigentümer des Gebäudes. Das Haus und seine Zukunft liegen nun in einer Hand.
Das Hotel Pemü steht unter Denkmalschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Die charakteristische Fachwerkfassade mit ihren schwarzen Balken auf weißem Grund ist heute noch genauso zu sehen wie vor 200 Jahren.
Im Inneren: original erhaltene Eichenholzbalken im Gebälk, historischer Grundriss, moderne Komfortelemente im Einklang mit dem Bestand. Kein Widerspruch — sondern eine Einladung, Geschichte zu bewohnen.
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